unsere welt in der welt - eine art gesellschaftsspiel
-> das eigene bezugssystem
-> beziehungen im sozialen raum
Was bzw. wer spielt welche Rolle? Was bzw. wer spielt keine Rolle in diesem Zusammenhang?
Veranstaltung:
Unsere Welt in der Welt
26.02.2026, 19:00 Uhr Kulturzentrum Franz.K, Reutlingen
Was gilt als Tatsache? Für wen? Von wem? Was bzw. wer hat welchen Platz? Von welchem Standpunkt geht das aus?
Wie war es früher? Wie ist es heutzutage?
Wie wird bzw. wie soll und wie kann die Geschichte wohl weitergehen?
§ 58 SGV IX Leistungen im Arbeitsbereich
Wie wäre es, inne zu halten und ins Spiel zu bringen, was unschätzbar wertvoll ist und wofür es in unserer Gesellschaft an Wertschätzung fehlt?
Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, daß der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir den Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.
Wie wäre es, diesbezügliche Spielräume zu finden bzw. zu erfinden?
„Wie würden wir denn jemandem erklären, was ein Spiel ist? Ich glaube, wir werden ihm Spiele beschreiben, und wir könnten der Beschreibung hinzufügen: „das, und Ähnliches, nennt man „Spiele“ „. Und wissen wir selbst denn mehr? Können wir etwa nur dem Andern nicht genau sagen, was ein Spiel ist? – Aber das ist nicht Unwissenheit. Wir kennen die Grenzen nicht, weil keine gezogen sind. Wie gesagt, wir können – für einen besonderen Zweck – eine Grenze ziehen. Machen wir dadurch den Begriff erst brauchbar? Durchaus nicht! Es sei denn, für diesen besonderen Zweck.“
Wittgenstein, Ludwig. 1953/2001. Philosophische Untersuchungen
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